Montagsdemos: „Die einen nennen sie Mahnwachen für den
Frieden, für die anderen sind es WahnMachen von Esoterikern und Antisemiten.
Wer steckt hinter den neuen Montagsdemos in Hamburg?“
Ein aufschlussreicher journalistischer Beitrag mit
verwirrten und verwirrenden Kommenta-ren und -toren auf www.freitag.de/autoren/andreas-hallaschka/friedensdemo-sorgt-fuer-unfrieden-1
22.04.2014
10.04.2014
Putschisten an der Macht
Im neuen Buch des Investigativjournalisten Jürgen Roth
rechnet er mit der europäischen Krisenpolitik ab, die einem kalten
Staatsstreich gleicht.
„Man ist ja gerne schnell bei der These, dass sei alles
Verschwörungstheorie. Wer sich jedoch die Liste dieser geheimen, vollkommen
intransparenten Elite-Zirkel ansieht, wird sehr schnell sehen, dass - von
wenigen Ausnahmen abgesehen - ihnen nur die kleine Elite der neoliberalen
Machtstrukturen angehört - von Goldman Sachs über Deutsche Bank und Commerzbank
bis hin zu McKinsey, Daimler oder Siemens … das Wort Putsch hört und liest sich
so abenteuerlich an, dass der Zusammenhang zwischen dem eindeutigen
Systemwechsel in Europa, hin zur neoliberalen autoritären Staatsform,
anscheinend nicht begriffen wird. Und zum anderen denken auch die
Leitartikelschreiber, die Kommentatoren, ganz zu schweigen von den
Talkshow-Redakteuren, ausschließlich national. Sie sehen nicht den europäischen
Gesamtzusammenhang. Das ist für sie alles viel zu kompliziert … Geheime Zirkel
wie die Bilderberg-Gruppe oder der European Round Table of Industrialists sind
die neoliberale Speerspitze aus der globalen Wirtschaft, die erfolgreich die
Politik beeinflussen, ob in Berlin oder Brüssel. Sie sind diejenigen die vom
stillen Putsch profitieren, und die ihre Interessen mit allen Mitteln
durchsetzen und zwar über die Troika … Es ist ein klarer Systemwechsel durch
einen Putsch, bei dem die Menschenrechte in Spanien, Portugal oder
Griechenland, laut des Menschenrechtsbeauftragten des Europarates Nils
Muiznicks, mit Füßen getreten werden, die Europäische Sozialcharta ausgehebelt
wurde. Es ist ein Putsch, der seit 2009 mehreren tausend Menschen das Leben
gekostet hat, durch fehlende Krankenversorgung, Hunger oder Selbstmorde aus
Verzweiflung. Wir hier in Deutschland wollen das anscheinend nicht wahrnehmen,
weil wir kein Blut oder kein Militär sehen wie bei einem klassischen Putsch … Aufschlussreich
ist doch, dass im Zusammenhang mit der sogenannten Schuldenkrise niemand davon
spricht, dass die korrupte politische Elite die für diesen Zustand
verantwortlich war, heute immer noch an der Macht ist und sie die einzigen
sind, die von dem Systemwechsel profitieren.“
Quelle und das ganze Interiew: www.heise.de/tp/artikel/41/41455/1.html
Aus der Buchankündigung: „Unter dem Vorwand der
Krisenbewältigung geht es um die gnadenlose Durchsetzung einer
marktfundamentalen Politik – ein kalter Putsch gegen die europäische
Zivilgesellschaft. Doch wer steckt dahinter? Eine mächtige Elite aus Wirtschaft
und Politik, der nur ausgewählte Personen angehören und deren Ziel die
Durchsetzung langfristiger wirtschaftsfreundlicher Strategien und die
Entmachtung des Staates ist. Jürgen Roth nennt die Putschisten und ihre
Helfershelfer beim Namen, er deckt auf, wie sie über das Schicksal Europas
entscheiden, und zeigt, warum wir uns nicht länger belügen und täuschen lassen
dürfen. – Ein brisantes Enthüllungsbuch.“
01.04.2014
Freedom and Democracy
![]() |
| Quelle: Stuttmann - http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturarchiv_5202.html |
17.03.2014
Demokratie in die eigenen Hände nehmen
- "Kultur ist das Vergnügen, die Welt zu verändern"
- Bertolt Brecht -
„Das
Desinteresse wächst - Noch nie haben sich so wenige stimmberechtigte Bürger auf
den Weg ins Wahllokal gemacht. Vor allem in den großen Kommunen sinkt das
Interesse rapide … die Kernbotschaft ist der deprimierende Umstand, dass sich
noch nie so wenige Landkreisbürger aufgemacht haben, um ihre Stimme abzugeben.
Es ist eine neue historische Tiefstmarke in einer seit Jahrzehnten abfallenden
Fieberkurve erreicht - bei einer Wahlbeteiligung von nun gerade einmal noch
rund 53 Prozent.“
Bericht am 17.3.14 auf „SZ-FFB online“ (Landkreis
Fürstenfeldbruck/Oberbayern): www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kommunalwahl-in-fuerstenfeldbruck-das-desinteresse-waechst-1.1914505
Bericht der schweizer „Wochenzeitung“ vom 13.3.14:
» Freie
Wahlen ohne Wahl - Die Demokratie verliert im Zeichen der Globalisierung
zunehmend an Substanz. Echte politische Veränderungen zu bewirken, wird
schwieriger. Zwar gibt es viele Protestbewegungen, doch droht ihnen die
Vereinnahmung durch die Eliten … Nun
schwärmen … IWF-ExpertInnen durch die Ukraine, um die neue Lage zu peilen.
Womöglich wird man diesmal die Bedingungen für einen neuen Kredit noch
verschärfen. Und die EU wird sich den Forderungen des IWFs anschließen. Die
Ukraine hat keine Alternative mehr. Nicht mal mehr mit der Hinwendung nach Russland
kann man drohen. Dem Land droht ein „Strukturanpassungsprogramm“, noch
dramatischer, als es Griechenland durchlaufen muss. Und die Bevölkerung wird
dazu nichts zu sagen haben … Die Globalisierung hat ein
Weltwirtschaftssystem hervorgebracht, aus dem einzelne Staaten nicht einfach
aussteigen können. Das System beruht auf Freihandel, und das bedeutet primär
Konkurrenz. Staaten stehen in direkter Konkurrenz zu anderen Staaten.
Bevölkerungen müssen sich mit anderen Bevölkerungen messen. Dabei geht es um
die Höhe der Löhne, um das Investitionsklima, um den Preis der Ressourcen und
die Kosten von hergestellten Produkten. Kapital kann unkontrolliert in ein Land
hinein und ganz schnell wieder hinaus fließen. Dieses System bringt nicht
Wohlstand für alle, wie die klassische liberale Wirtschaftstheorie behauptet,
sondern verbreitet Lohndruck, Arbeitslosigkeit und Unsicherheit. Die
Ungleichheit nimmt zu … bedeuten freie Wahlen auch automatisch Demokratie? Wie
demokratisch ist ein Präsidialsystem, in dem der Präsident zwar alle paar Jahre
gewählt werden darf, aber in der Zwischenzeit schalten und walten kann, wie er
will?
Der britische Soziologe Colin Crouch hat vor ein paar Jahren
den Begriff „Postdemokratie“ geprägt. Die Demokratie sei drauf und dran, ihre
Substanz zu verlieren – auch in den westlichen Staaten. Wichtige
Entscheide würden immer mehr in undemokratischen Gremien wie dem IWF fallen.
Zwar gibt es nach wie vor Wahlen, Institutionen und
Parteien. Doch gerade die Parteien sind austauschbar geworden und stehen nicht
mehr für soziale Klassen oder Schichten. Den Unterprivilegierten fehle es
zunehmend an einer gemeinsamen Identität … Parteien sind gemäß Crouch zu „Maschinen
geworden, die nach Wählern Ausschau halten“. Es sind Vehikel der Eliten, um
mitzumischen … Heute begrenzen internationale Institutionen und
Freihandelsabkommen mehr und mehr den Rahmen der Politik.“
Im Artikel wird Bezug genommen auf die aktuelle und
erstaunliche Demokratiebewegung in Bosnien-Herzegowina: „Hier findet gerade
eine soziale Revolution statt. Es gibt keinen raschen Wandel, aber zum ersten
Mal werden soziale Themen über die nationalen gesetzt. Das ist die größte
Errungenschaft.“ Der einst von oben herab verordneten Demokratie, die das Land
nach den Bedürfnissen der nationalistischen Eliten aufgeteilt hatte, setzt die
Protestbewegung in Bosnien-Herzegowina eine neue Demokratie entgegen. Eine
Demokratie von unten. «
Eine weitere Demokratiebewegung von unten formiert sich:
„Forum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte“ - Der
weiße Elefant – Symbol des Protests von Tunesien bis Dänemark: » In ganz Europa
wehren sich Bürger gegen Megaprojekte, die vor allem einen Zweck haben:
öffentliche Gelder in die Privatwirtschaft umzuleiten … Seit 2011 treffen
sich die Initiativen auf dem „Europäischen Forum gegen unnütze und
aufgezwungene Großprojekte“ … Zum dritten europäischen Forum 2013 in Stuttgart
kamen rund 1.000 Besucher und mehr als 30 Initiativen … Gegner des geplanten
Großflughafens in der Bretagne waren ebenso vertreten wie Aktivisten gegen die
Lagerung von Atommüll im lothringischen Bure, die Fracking-Bohrungen im Bodenseegebiet
und das Goldtagebauprojekt im rumänischen Rosia Montana, wo das Edelmetall mit
Zyanid aus dem Gestein gelöst werden soll. Aus Großbritannien, Frankreich,
Spanien und Italien kamen gleich mehrere Initiativen gegen
Hochgeschwindigkeitszüge zum europaweiten Erfahrungsaustausch … „Das Prinzip
Megaprojekt ist überall gleich … Das sind Vorhaben, die niemandem nutzen außer
den Betreibern, Banken und Politikern. Hier geht es um die Umleitung
öffentlicher Gelder in die Privatwirtschaft” … „Wir müssen aufhören mit der
Unterwürfigkeit. Wir müssen uns selber ermächtigen, Bürgerversammlungen und
Parlamente aufzubauen, neue demokratische Organisationen, die nicht von Goldman
Sachs gesteuert werden.”
Das Susa-Tal ((im Piemont)) erprobt bereits Alternativen zur Parteiendemokratie. „Die Parteien werden hier nicht mehr gewählt” … Stattdessen stelle die No-TAV-Bewegung mit eigenen parteiunabhängigen Listen jetzt vielerorts den Bürgermeister. Diese beriefen regelmäßig Bürgerversammlungen ein. „Die Leute nehmen jetzt aktiver am öffentlichen Leben teil. Sie machen die Erfahrung, je mehr du dich beteiligst, umso mehr kannst du auch verändern. Das ist eine Entwicklung, die sich selbst verstärkt” … Das neugewonnene Interesse an der Politik verbinden die Talbewohner mit Bella Vita: In den Mahnwachenhütten, die sie in jedem Ort errichtet haben, gibt es Lesungen, Konzerte und Volksküchen, in denen piemontesische Köstlichkeiten zubereitet werden. «
Quelle: www.freitag.de/autoren/thomas-frueh/weisse-elefanten
Überregionales Journal: www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/122/kritische-buerger-stoeren-1652.html
Die europäische Initiative: www.drittes-europaeisches-forum.de/
Das vierte Foum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte: 8. bis 11. Mai 2014 in Rosia Montana in Rumänien.
Das Susa-Tal ((im Piemont)) erprobt bereits Alternativen zur Parteiendemokratie. „Die Parteien werden hier nicht mehr gewählt” … Stattdessen stelle die No-TAV-Bewegung mit eigenen parteiunabhängigen Listen jetzt vielerorts den Bürgermeister. Diese beriefen regelmäßig Bürgerversammlungen ein. „Die Leute nehmen jetzt aktiver am öffentlichen Leben teil. Sie machen die Erfahrung, je mehr du dich beteiligst, umso mehr kannst du auch verändern. Das ist eine Entwicklung, die sich selbst verstärkt” … Das neugewonnene Interesse an der Politik verbinden die Talbewohner mit Bella Vita: In den Mahnwachenhütten, die sie in jedem Ort errichtet haben, gibt es Lesungen, Konzerte und Volksküchen, in denen piemontesische Köstlichkeiten zubereitet werden. «
Quelle: www.freitag.de/autoren/thomas-frueh/weisse-elefanten
Überregionales Journal: www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/122/kritische-buerger-stoeren-1652.html
Die europäische Initiative: www.drittes-europaeisches-forum.de/
Das vierte Foum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte: 8. bis 11. Mai 2014 in Rosia Montana in Rumänien.
26.02.2014
Thilo Sarrazin streitet …
Kinderpornographisch veranlagte Parteigänger schließt die
SPD aus ihren Reihen aus, restaurativ argumentierende Rechtsaußen nicht.
» Thilo
Sarrazin streitet … für
eine andere Korrektheit. Bereits in seinem Vorgängerbuch „Deutschland schafft
sich ab“ hat er … zwei „Korrekturen“ gefordert: Erstens die permanente
Disziplinierung von Arbeitslosen, damit diesen die Sekundärtugenden, also
Gehorsam, Fleiß und Pünktlichkeit eingebläut würden; und zweitens so genannte
Bevölkerungskorrekturen, da – seiner Meinung nach – in Deutschland endlich
wieder „die Richtigen“ die Kinder kriegen müssten, nämlich jene, deren Gene
auch tüchtiges „Menschenmaterial“ versprächen. Das ist für ihn sozusagen das wirklich
Korrekte, um dessen Durchsetzung willen er nun den politischen Wertekonsens
unserer Gesellschaft als spießbürgerliche Meinungszensur zu verleumden
versucht.
Sarrazin gehört dabei selbst zu jenen Menschen, die gerne
Normen aufstellen, die dann für alle verbindlich sein sollen. Seine Normen
gehen dabei jedoch von einer grundsätzlichen Ungleichheit der Menschen aus, die
sich entlang von hierarchischen Differenzen abbilden: Weiße-Schwarze/
Männer-Frauen/ Mittelschicht-Unterschicht … in der Praxis soll die bürgerliche
Heterofamilie zum Dreh- und Angelpunkt für sowohl Disziplinierung als auch für
Bevölkerungspolitik gemacht werden … Zusammengefasst handelt es sich hier um
den Versuch, mittels geschickter Subversion einen deutlich rechten Diskurs in
der Mitte unserer Gesellschaft noch weiter salonfähig zu machen … Hochpolitisches,
nämlich Rassismus, Biologismus etc. als etwas Unpolitisches zu verschlüsseln
und den Kampf gegen emanzipatorische Werte als Kampf gegen spießbürgerlichen
Tugendterror zu verkleiden … Der Ausdruck „Tugendterror“ stammt übrigens von
Wilhelm Marr, der 1879 eine Antisemiten-Liga gründete und das theoretische
Fundament für den Antisemitismus in Deutschland legte. «
Quelle und ausführliches Interview: http://www.nachdenkseiten.de/?p=20866
Webseite von Andreas Kemper (Doktorand an der Universität Münster) und Buchvorstellung „Sarrazin Correctness. Ideologie und Tradition der Menschen- und Bevölkerungskorrekturen“ - Eine erste Antwort auf Thilo Sarrazins neues Machwerk »Der neue Tugendterror«: http://andreaskemper.wordpress.com/2014/02/24/marrazin-tugendterror-und-antisemitismus
Auf Sarrazins "gestählten" Nerv gehende Analyse des Buchs und des Menschen von Georg Seeßlen: www.freitag.de/autoren/der-freitag/german-rechthaberei
Webseite von Andreas Kemper (Doktorand an der Universität Münster) und Buchvorstellung „Sarrazin Correctness. Ideologie und Tradition der Menschen- und Bevölkerungskorrekturen“ - Eine erste Antwort auf Thilo Sarrazins neues Machwerk »Der neue Tugendterror«: http://andreaskemper.wordpress.com/2014/02/24/marrazin-tugendterror-und-antisemitismus
Auf Sarrazins "gestählten" Nerv gehende Analyse des Buchs und des Menschen von Georg Seeßlen: www.freitag.de/autoren/der-freitag/german-rechthaberei
24.02.2014
US-Army übernimmt NSA-Funktion in Europa
» Für
Deutschland werden "eingeborene" europäische Marketing- und
Kommunikationsexperten gesucht, um Daten von Facebook und Co im kulturellen
Kontext auszuwerten ... Die Vorausschreibung trägt … den Titel: "Data
Mining in sozialen Netzen, ortsbezogene Forschung, Zielgruppenanalyse und
Bereitschaft zur gezielten Kommunikation" ... Gesucht sind … Firmen, die
in Deutschland bzw. in Europa gut verankert sind, denn nur so sind in Facebook
und anderen Sozialen Netzen durch Data-Mining aussagekräftige Resultate zu
erzielen. Die Ѕtaubsaugermethoden der NSA haben hier nämlich absolute
Schwächen, die tiefenstrukturell verankert sind ... ((Es ist ein)) "EU
intern/vertraulich" eingestuftes Dokument des EU-Ministerrats aufgetaucht,
das ORF.at vorliegt. Es trägt den Titel "Zusammenfassungen der
Schlussfolgerungen des EU-US Ministerratstreffens vom 18. November (Dokument
Nr. 16682/13). Dort heißt es wörtlich: "Die USA wiesen auf ihre
Bestrebungen hin, Kontakte mit lokalen Gemeinschaften zu suchen, um Prozesse zu
entdecken, die zu Extremismus führen könnten." «
Quelle und weitere Infos: http://fm4.orf.at/stories/1733577/
12.02.2014
Embedded social networks
Google,
Facebook, CIA, NSA … » Mit
dem Siegeszug von Facebook und Google sind die von Washington gehegten Träume
umfassender Überwachung der Bevölkerung wahr geworden. - Bei Facebook handele
es sich um „Hilfstruppen der US-Geheimdienste“, polterte WikiLeaks-Chef Julian
Assange im Mai 2011 angesichts der „schrecklichsten Spionage-Maschine, die
jemals entwickelt wurde“. (1) Monate später wurde dieser Vorwurf von ganz
anderer Seite ausgesprochen. „Facebook ist geschaffen worden, um Menschen
auszuspähen“, erklärte Bernhard Witthaut, damaliger Bundesvorsitzender der
Gewerkschaft der Polizei (GdP), in einer Talkrunde des TV-Senders Phoenix. Das
soziale Netzwerk sei „ein nachrichtendienstliches Instrument“ und werde von der
CIA finanziert … In einem Chat offenbarte Zuckerberg einst, wie er sich die
informelle Freizügigkeit der User erklärt: „They trust me, dumb fucks“ („Die
vertrauen mir, die Idioten“) ... Das besondere Interesse der CIA-Firma an
Facebook …: „Die Überwachung von sozialen Medien wird für Regierungen zunehmend
zu einem unverzichtbaren Bestandteil, wenn es darum geht, aufkeimende
politische Bewegungen im Auge zu behalten.“ «
Ausführlicher Bericht: www.hintergrund.de/201402072983/politik/welt/embedded-social-networks.html
10.02.2014
Deutsche Sicherheit in aller Welt verteidigen
„Deutschland tritt ein für einen Sicherheitsbegriff, der
wertebasiert ist und die Achtung der Menschenrechte umfasst. Im
außenpolitischen Vokabular der Republik reimt sich Freihandel auf Frieden und
Warenaustausch auf Wohlstand … Wir brauchen das Nato-Bündnis. Und gerade wenn
die Vereinigten Staaten nicht ständig mehr leisten können, müssen Deutschland
und seine europäischen Partner für ihre Sicherheit zunehmend selbst
verantwortlich sein.“ – Bundespräsident Joachim Gauck
Aus einem ausführlichen Bericht auf www.heise.de/tp/artikel/40/40956/1.html
-
"Krisen und Konflikte", so heißtes bei der Bundeswehr mit Verweis auf die Verteidigungspolitischen Richtlinien
vom Mai 2011, können 'ein schnelles Handeln auch über große Distanzen
erforderlich machen', um 'Auswirkungen von Krisen und Konflikten auf Distanz zu
halten und sich aktiv an deren Vorbeugung und Einhegung zu beteiligen'. Deshalb
ist die Bundeswehr inzwischen auch eine Armee im Auslandseinsatz – auf dem
Balkan, in Afghanistan oder in Afrika."
06.02.2014
Leiden wir Untertanen an „kognitiver Dissonanz“?
"In Umfragen äußern zwar sehr viele Menschen massive Kritik
an diesem System der marktkonformen Demokratie – aber sie wählen es mit
überwältigenden Mehrheiten. Diese „kognitive Dissonanz“ ist das Ergebnis einer
beispiellosen Umerziehung der Gesellschaft, die sich zunehmend mit den Werten
und Normen identifiziert, die ihr eigentlich großen Schaden zufügen. Die Werte
und Normen sind Erfolg und Effizienz und die Wege dorthin sind Wettbewerb und
Selbstmanagement. Mächtige Instanzen arbeiten daran, der jungen Generation
global eine neue Identität einzupflanzen.“
Kann man das so sehen oder ist es Science fiction? Oder
schlicht übertrieben, gar dummes Zeug?
Eine analytische Betrachtung dieses Phänomens liefert Georg
Rammer, Psychologe und Mitinitiator des Kongresses »Arme Kinder – Reiches Land«
und Mitglied bei Attac: www.hinter-den-schlagzeilen.de/2014/02/06/inhumankapital/#more-15093
27.01.2014
Jahr der engagierten Kunst und Kultur gegen Krieg
1914 – 2014 Kultur für ein Europa des Friedens
Im Ersten Weltkrieg fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, über 17 Millionen Menschen starben insgesamt. Dieser weltweite Raubzug mehrerer imperialistischer Großmächte steht für bestialische Grabenkämpfe, von Giftgas verseuchte Landstriche, von Granaten zerfetzte Menschen, für ein bis dahin beispielloses Massensterben. Er steht für Hurra-Patriotismus und die törichte Legende vom Heldentod. Für öffentliche Hinrichtungszeremonien von Kriegsdienstverweigerern. Für jahrelanges Elend von Kriegskrüppeln und das qualvolle Verrecken von Giftgasopfern.
Im Ersten Weltkrieg fanden aber auch mehr und mehr Menschen zu einer entschiedenen Antikriegs-Haltung. Künstlerinnen und Künstler haben Unsicherheit und Entsetzen dokumentiert, sie haben den humanistischen Kern jeder Kunst bewahrt und die Menschen in ihrem Kampf um Frieden unterstützt. Auf diese Tradition konnten in den folgenden Jahrzehnten Kulturschaffende aufbauen, gerade auch im Kampf gegen Faschismus und Krieg. Ob Pablo Picasso, Thomas Mann oder Mikis Theodorakis – mit ihren politisch-künstlerischen Beiträgen entstand das Bild eines Europa des Friedens. In dieser humanistischen Tradition rufen wir, die KünstlerInneninitiative www.unruhestiften.de auf zu einem Jahr der engagierten Kunst und Kultur gegen Krieg. Damit wollen wir den Appell der Friedensbewegung unterstützen, die das Gedenkjahr 2014 für eine Kampagne – selbstverständlich auch gegen aktuelle Kriegseinsätze – nutzen will. Bitte setzt euch selbst mit Friedensgruppen in Verbindung, um gemeinsame Veranstaltungen gegen den Krieg zu planen. Informiert uns über eure Vorhaben, Programme, Auftritte, Veranstaltungen. Wir werden diese ab sofort auf unserer Homepage www.unruhestiften.de unter einer extra dafür eingerichteten Rubrik vorstellen. Lasst uns 2014 gemeinsam mit der Friedensbewegung aufstehen: Gegen den Krieg und für ein Europa des Friedens!
Für die KünstlerInneninitiative www.unruhestiften.de
c/o Werner Lutz, Kontaktmail: einheiztext@t-online.de
Im Ersten Weltkrieg fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, über 17 Millionen Menschen starben insgesamt. Dieser weltweite Raubzug mehrerer imperialistischer Großmächte steht für bestialische Grabenkämpfe, von Giftgas verseuchte Landstriche, von Granaten zerfetzte Menschen, für ein bis dahin beispielloses Massensterben. Er steht für Hurra-Patriotismus und die törichte Legende vom Heldentod. Für öffentliche Hinrichtungszeremonien von Kriegsdienstverweigerern. Für jahrelanges Elend von Kriegskrüppeln und das qualvolle Verrecken von Giftgasopfern.
Im Ersten Weltkrieg fanden aber auch mehr und mehr Menschen zu einer entschiedenen Antikriegs-Haltung. Künstlerinnen und Künstler haben Unsicherheit und Entsetzen dokumentiert, sie haben den humanistischen Kern jeder Kunst bewahrt und die Menschen in ihrem Kampf um Frieden unterstützt. Auf diese Tradition konnten in den folgenden Jahrzehnten Kulturschaffende aufbauen, gerade auch im Kampf gegen Faschismus und Krieg. Ob Pablo Picasso, Thomas Mann oder Mikis Theodorakis – mit ihren politisch-künstlerischen Beiträgen entstand das Bild eines Europa des Friedens. In dieser humanistischen Tradition rufen wir, die KünstlerInneninitiative www.unruhestiften.de auf zu einem Jahr der engagierten Kunst und Kultur gegen Krieg. Damit wollen wir den Appell der Friedensbewegung unterstützen, die das Gedenkjahr 2014 für eine Kampagne – selbstverständlich auch gegen aktuelle Kriegseinsätze – nutzen will. Bitte setzt euch selbst mit Friedensgruppen in Verbindung, um gemeinsame Veranstaltungen gegen den Krieg zu planen. Informiert uns über eure Vorhaben, Programme, Auftritte, Veranstaltungen. Wir werden diese ab sofort auf unserer Homepage www.unruhestiften.de unter einer extra dafür eingerichteten Rubrik vorstellen. Lasst uns 2014 gemeinsam mit der Friedensbewegung aufstehen: Gegen den Krieg und für ein Europa des Friedens!
Für die KünstlerInneninitiative www.unruhestiften.de
c/o Werner Lutz, Kontaktmail: einheiztext@t-online.de
21.01.2014
Zeit für eine Große Außerparlamentarische Opposition
"Die Kritiker und Gegner der GroKo: Wir wollen einen Europäischen
Frühling, eine Große Außerparlamentarische Opposition! Ein
konstituierender Kongress soll in Berlin stattfinden und Auftakt für
Protest und Widerstand sein."
Aufruf: Zeit für einen Europäischen Frühling - Zeit für eine Große Außerparlamentarische Opposition
Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD basiert auf einem Wortbruch. Der Politikwechsel wurde verhindert, das Versprechen der SPD-Führung, Angela Merkel als Kanzlerin abzulösen, erwies sich als Wahlbetrug … Die Marktwirtschaft befindet sich in ihrer bisher schärfsten Krise … Der Finanzsektor muss reguliert werden. Die Geheimverhandlungen um das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA müssen der Kontrolle des Europäischen Parlaments unterworfen werden. Die Energiewende darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Rente und Pflege müssen in menschenwürdiger Höhe gesichert werden, wir brauchen die Bürgerversicherung ... Hartz IV muss durch ein Bürgergeld ersetzt werden, das zweifelsfrei das menschenwürdige Existenzmininum zu sichern vermag. Die Arbeitszeit muss gesenkt werden ...
Da uns die Zukunft nicht gleichgültig ist, rufen wir dazu auf, dem neoliberalen Bündnis aus Union, SPD und Wirtschaft eine zivile Gegenmacht entgegenzusetzen. Es ist Zeit für einen Europäischen Frühling, Zeit für eine Große Außerparlamentarische Opposition! Wir wollen mehr als 100.000 Unterschriften unter diesem Aufruf versammeln ...
Ein konstituierender Kongress soll schnell nach Erreichen der 100.000 Unterschriften in Berlin stattfinden. Wir bitten Sie, Ihre Unterschrift unter diesen Aufruf zu setzen und diesen im Internet und den Ihnen zugänglichen Medien zu verbreiten!
* Autoren des Aufrufs: Heinz Michael Vilsmeier, Publizist, Deggendorf; Leander Sukov, Schriftsteller, Berlin; Konstantin Wecker, Liedermacher, München; Holdger Platta, Autor, Suderhausen; Prinz Chaos II., Liedermacher, Weitersroda
Am Anfang war das Wort - zum Aufruf und zur Unterschriftensammlung.
Aufruf: Zeit für einen Europäischen Frühling - Zeit für eine Große Außerparlamentarische Opposition
Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD basiert auf einem Wortbruch. Der Politikwechsel wurde verhindert, das Versprechen der SPD-Führung, Angela Merkel als Kanzlerin abzulösen, erwies sich als Wahlbetrug … Die Marktwirtschaft befindet sich in ihrer bisher schärfsten Krise … Der Finanzsektor muss reguliert werden. Die Geheimverhandlungen um das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA müssen der Kontrolle des Europäischen Parlaments unterworfen werden. Die Energiewende darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Rente und Pflege müssen in menschenwürdiger Höhe gesichert werden, wir brauchen die Bürgerversicherung ... Hartz IV muss durch ein Bürgergeld ersetzt werden, das zweifelsfrei das menschenwürdige Existenzmininum zu sichern vermag. Die Arbeitszeit muss gesenkt werden ...
Da uns die Zukunft nicht gleichgültig ist, rufen wir dazu auf, dem neoliberalen Bündnis aus Union, SPD und Wirtschaft eine zivile Gegenmacht entgegenzusetzen. Es ist Zeit für einen Europäischen Frühling, Zeit für eine Große Außerparlamentarische Opposition! Wir wollen mehr als 100.000 Unterschriften unter diesem Aufruf versammeln ...
Ein konstituierender Kongress soll schnell nach Erreichen der 100.000 Unterschriften in Berlin stattfinden. Wir bitten Sie, Ihre Unterschrift unter diesen Aufruf zu setzen und diesen im Internet und den Ihnen zugänglichen Medien zu verbreiten!
* Autoren des Aufrufs: Heinz Michael Vilsmeier, Publizist, Deggendorf; Leander Sukov, Schriftsteller, Berlin; Konstantin Wecker, Liedermacher, München; Holdger Platta, Autor, Suderhausen; Prinz Chaos II., Liedermacher, Weitersroda
Am Anfang war das Wort - zum Aufruf und zur Unterschriftensammlung.
17.01.2014
Kulturkämpfe: Das »Aktionsfeld LSBTTIQ« …
... steht für
»lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell und
queer«.
Die Angst vor der Sexualität macht Front gegen
einen neuen Lehrplan für die öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg: „Seit
gut einem Jahr arbeiten die Bildungsplankommissionen an … dem Arbeitspapier ‚Bildungsplanreform
2015 - Verankerung der Leitprinzipien‘ … Verankerung von fünf Leitprinzipien …:
Berufliche Orientierung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienbildung,
Prävention & Gesundheitsförderung sowie Verbraucherbildung. Dabei ist
besonders hervorzuheben, dass jedes dieser Leitprinzipien unter dem
Gesichtspunkt der ‚Akzeptanz sexueller Vielfalt‘ umgesetzt werden soll. In der ‚Bildung
für nachhaltige Entwicklung‘ soll dies so aussehen, dass Schülerinnen und
Schüler die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit Lesben, Schwulen,
Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexullen (LSBTTI) kennen und
reflektieren sollen, wie schwule, lesbische, transgender Kultur und deren
Begegnungsstätten … Das vorliegende Papier … zielt für uns auf eine
pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden
Schulen …“ – Aus der Petition des Pädagogen Gabriel Stängle, die den neuen
Lehrplan verhindern will.
Pro- und
Contra-Diskussion: www.openpetition.de/petition/argumente/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens
„Der
Bildungsplan reflektiere nicht die »negativen Begleiterscheinungen eines
LSBTTIQ-Lebensstils« wie etwa Suizide, Drogen, HIV, geringere Lebenserwartung
und psychische Erkrankungen, schreibt Stängle, und weiter: »Das ist eine
Unterhöhlung des Prinzips der Gesundheitserziehung«. Ferner beschwört er eine
»Infragestellung der heterosexuellen Geschlechter von Mann und Frau« und die
Entwertung der Ehe. Sein Mantra: »Aus der gleichen Würde jedes Menschen folgt
noch nicht, dass jedes Verhalten als gleich gut und sinnvoll anzusehen ist« ...
die katholischen Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg in einer gemeinsamen
Erklärung Stellung. »Jeder Form der Funktionalisierung, Instrumentalisierung,
Ideologisierung und Indoktrination gilt es zu wehren.« Dies gelte nicht zuletzt
im »sensiblen Bereich der sexuellen Identität und damit verbundener
persönlicher und familiärer Lebensentwürfe«. Das ist selbstredend im Sinne der
CDU. Der Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Peter Hauk, sagte, er könne die
Ängste der Menschen verstehen, es gebe keinen Anlass, die Petenten zu
kritisieren.“ – Aus Infos der „jungen welt“ vom 17.1.14: www.jungewelt.de/2014/01-17/048.php.
Mit dem Petitions-Inhalt
befasst sich kritisch und in der Abfolge des geänderten Petitionstextes: www.diemissbrauchtenpropheten.de/?p=1531
Offizielle
Stellungnahme des Referats 32 "Grundsatzfragen und Qualitätsmanagement
allgemein bildender Schulen, Kultusministerkonferenz" im bad.-württ.bg. Kultusministerium:
„Die Information über die Pluralität von Lebensentwürfen wie auch sexueller
Ausrichtungen soll die Kinder und Jugendlichen darin bestärken, sich selbst,
aber auch ihr Gegenüber mit Wertschätzung zu betrachten und so zu einer
selbstbestimmten Persönlichkeit zu werden.“ – Quelle: www.openpetition.de/petition/stellungnahme/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens
Weitere
Informationen zur Bildungsplanreform und zu den Beteiligungsmöglichkeiten unter
www.kultusportal-bw.de (Schule in
Baden-Württemberg/Bildungspläne).
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